16.11.2009

In einem Holzbett in Angola

Reporterreise durch Angola

Der Brems-Helfer, der Schlangesteher, der Handy-Vermieter und andere: Auf einer Rundreise durch Angola hat Reporterin Jule Reimer Jobs entdeckt, die in Deutschland keiner kennt.


Ein sehr interessanter Artikel über die Reise einer Reporterin durch Angola. Es wird beschrieben, wie Jule Reimer sich in ein Holzbet, behangen mit einem Moskitonetz zum Schlafen legte und dennoch mit den Moskitostichen zu kämpfen hatte.

In den hiesigen Breitengraden haben die Moskitos eher weniger Einzug gehalten. Doch dennoch sind auch hier Holzbetten mit einem Netz stark verbreitet.
Das Netz über dem Holzbett erfüllt hierzulande mehrere Aufgaben. Zum Einen soll das Moskitonetz den kleinen Bruder dieser Biester, die gemeine Mücke abhalten. Oftmals haben Kinder und Kleinkinder dieses Netz über dem Holzbett. Sie sind besonders anfällig gegen Mückenstiche. Weil Kleinkinder nicht eine solch gute Körperbeherrschung haben kratzen sie oftmal so dass sich der Stich entzündet.

Als zweite Aufgabe wird das Netz oftmals als schmückendes Beiwerk des Holzbettes verwendet. Das Holzbett ist so optisch mit einer Haube versehen, so dass man den Eindruck erlangt, dass man sich in ein Himmelbett legt. Diese Tradition hat man aus der Zeit des Barocks übernommen, in denen recih verzierte Holzbetten mit einem Holzaufbau, einer Art zweiten Rahmen, versehen waren. Diese Rahmen dienten der Optik und dem Halten von ganzen Vorhängen. So konnte man sich komplett den Blicken Dritter entziehen und sich alleine oder auch mal zu zwei in das Himmelbett zurück ziehen.

Der Artikel der Frau Reimer spielt bzgl. der Belange eines Netzes bei den heutigen Holzbetten nur marginal eine Rolle. Aber dennoch ist er mal ganz interessant zu lesen. Einfach auf www.ard.de gehen und viel Spaß beim Lesen.

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