11.02.2010
Eine Hommage an ein weißes Holzbett
Das Holzbett weiß was es will. Es will überzeugen und glänzen. Als weißes Möbelstück kommt es daher und will den anderen Menschen weiß machen, dass es das bessere Bett sei als das Polsterbett. Doch mit den Vorteilen mit einem Polsterbett hat ein weißes Bett aus Holz jedoch nicht gerechnet. Am Holz ist es hart und man kann sich nicht anlehnen ohne dass es mit der Zeit ein wenig drückt. An einem Polsterbett geht das leichter. Weich gepolstert kommt es daher. Stundenlanges Anlehen ist möglich. Davon weiß das Holzbett und möchte sich am liebsten schwarz ärgern. Aber nein. Es überlegt sich, womit es glänzen kann. Da fällt es ihm bescheid. Das Holzbett weiß nun im wahrsten Sinne des Wortes Bescheid. Was soll der Geiz mit den anderen Reizen. Ins rechte Licht gerückt prahlt das weiße Holzbett mit den charakteristischen Maserungen. Fein gegliedert und jede Linie für sich verschieden ist das Bett aus Holz immer einzigartig. Nun wird das Polsterbett kreide weiß und läuft vör Übel grün an. Ein grünes Polsterbett. Das weiße Holzbett lacht sich ins Fäusten. Denn es weiß einfach zu überzeugen.
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